Begriff
Distributionspolitik
Wahl und Steuerung der Absatzwege, etwa Filiale, Onlineshop, Versand oder Marktplätze.
Distributionspolitik bestimmt, über welche Wege Waren den Kunden erreichen. Im Handel sind das Filialen, Onlineshops, Marktplätze, Versand oder Abholung. Jeder Kanal hat eigene Kosten, Reichweiten und Anforderungen an Bestand und Logistik.
Der Handelsfachwirt entscheidet, welche Kanäle er bedient und wie sie zusammenspielen. Ein Omnichannel-Ansatz verlangt, dass Bestände, Preise und Kundendaten über alle Wege konsistent sind. Ohne diese Abstimmung entstehen Verkäufe, die nicht lieferbar sind.
Praktisch lohnt sich eine Kanalbewertung mit klaren Kriterien: Deckungsbeitrag, Aufwand und Kundennutzen. So lässt sich entscheiden, wo Ausbau sinnvoll ist und wo Ressourcen besser eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe
- HandelslogistikSteuerung von Transport, Lager und Warenfluss zwischen Lieferant, Lager, Filiale und Kunde, Wahlbereich der Prüfung.
- StandortanalyseBewertung eines Verkaufsstandorts nach Kaufkraft, Passantenfrequenz, Wettbewerb und Erreichbarkeit.
- Marketing-MixKombination aus Sortiment, Preis, Kommunikation und Distribution, mit der ein Handelsbetrieb seine Märkte bearbeitet.
- WarenwirtschaftSysteme und Prozesse, die Warenbestand, Warenbewegung und Verkäufe erfassen und Grundlage für Disposition und Auswertung sind.